Spielbericht

Quelle Teckbote, Markus Brändli
Quelle Teckbote, Markus Brändli

Die ERSTE - VfL entscheidet Duell der Aufsteiger deutlich für sich - 07.10.2108

 

Die Kirchheimer Landesligahandballer fuhren am Samstagabend in ihrem dritten Saisonspiel den zweiten Erfolg ein. Im Duell der Aufsteiger gegen die TSG Söflingen 2 behielten die Blauen am Ende mit 32:22 (17:8) deutlich die Oberhand.

Zu Beginn der Partie kamen beide Mannschaften gut in Schwung. Bis zum 2:1 durch Patrick Klöffel konnten die Gäste noch vorlegen. Doch nach gut fünfeinhalb Zeiger Umdrehungen übernahmen die Gastgeber durch Robin Habermeier erstmals die Führung. Bis zum 4:4 nach knapp zwölf Minuten konnte die TSG noch mithalten. Doch dann folgte ein starker Zwischenspurt der Tecksieben. Innerhalb von sechs Minuten schaffte es der VfL mit einem 5:0 Lauf auf 9:4 davonzuziehen. Die Söflinger kamen vor allem nicht mit der robusten Deckung der Blauhemden zurecht. Entweder erzwang man den Ballverlust des Gegners, oder die Würfe waren leichte Beute für den glänzend aufgelegten Oli Latzel im Tor. Über 13:7 in der 25. Minute zogen die Teckstädter bis zur Pause vorentscheidend auf 17:8 davon. In den ersten 30 Minuten stach besonders Robin Habermeier hervor, der bis dahin schon acht einer insgesamt 13 Treffer erzielte.

 

Trotz der hohen Pausenführung mahnte Trainer Engelbert Eisenbeil seine Mannschaft nicht nachzulassen. Viel zu korrigieren hatte er aufgrund der tollen ersten Hälfte allerdings nicht.

 

Mit dem Wiederanpfiff machte der VfL dort weiter wo er in der ersten Halbzeit aufhörte. Nach Treffern von Pradler und Habermeier betrug das Polster nach 35 Minuten erstmals zehn Tore. Beim 27:14 nach 45 Minuten waren es sogar 13 Treffer. Der VfL ließ bis dahin nicht locker und zog weiterhin sein Spiel konsequent durch. Nach gut 50 Minuten ließen die Blauen die Zügel nun etwas schleifen. Gepaart mit einer veränderten Deckung der Gäste ließ dies nun etwas Ergebniskosmetik seitens der TSG zu. Doch die „magische“ Zehn Tore Marke hatte weiterhin Bestand. Bis zum Ende wechselten sich beide Mannschaften mit ihren Treffern ab. Als beim 32:22 die Schlusssirene ertönte, war man im Kirchheimer Lager glücklich und erleichtert.

 

Die Mannschaft zeigte nach der Niederlage in Vöhringen die richtige Reaktion. Was sich am Dienstag im Pokal gegen den TSV Köngen schon angedeutet hatte, wurde an diesem Abend konsequent weiter verfolgt. Aus einer sicheren Abwehr heraus konnte die Tecksieben ihre schnellen Angriffe nach vorne tragen. Auch im Positionsangriff fanden die Spieler immer wieder eine passende Lösung. Auch das Spiel mit Kreisläufer Leonard Real stellt die Gegner immer wieder vor große Probleme. Nun gilt es diese positiven Ergebnisse mit in die nächste Woche zu nehmen. Dort gastiert der VfL dann beim aktuellen Tabellenschlusslicht, dem TSB Ravensburg. Jm

 

Bericht der TSG Söflingen 2 hier


Spielstenogramm:

Die Erste: Latzel, U.Hamann, Habermeier(13/8), T.Hamann(1), Böck(5), Pradler(2), Merkle, Mikolaj, Schenk(2), Schwarzbauer(1), Keller(1), Real(4), Sadowski, Rudolph(3)

TSG: Seifried, Frasch(2), Linse, Hadzic(4/2), Unseld(1), Pointinger(2), Klöffel(8/4), Alexander Unseld(1), Schanzel(1), Düsterer(1), Rauscher, Witzenhausen(2), Kruzinski

Vorbericht

Die ERSTE - Wer ist der bessere Aufsteiger - 06.10.2108

 

Im Duell der Landesliganeulinge empfängt der VfL Kirchheim heute Abend in der Walter-Jacob-Halle Überraschungstabellenführer TSG Söflingen II.

Für die Handballer des VfL Kirchheim steht am heutigen Samstag das zweite Heimspiel der Saison an. Um 19.30 empfängt der Aufsteiger in der heimischen Walter-Jacob-Halle die TSG Söflingen II und möchte nach der Niederlage in Vöhringen vor eigenem Publikum wieder zu alter Stärke zurückfinden.

Mutmacher für dieses Vorhaben war der Auftritt unter der Woche im Bezirkspokal beim Landesligisten TSV Köngen. Trotz einiger fehlender Leistungsträger setzten sich die Blauen am Ende knapp mit 29:28 durch. An diese Leistung will die Mannschaft um Kapitän Roman Keller weiter anknüpfen. Dass dies kein Selbstläufer werden wird, zeigen die bisherigen Ergebnisse des Gegners. Der Mitaufsteiger aus Söflingen hat mit 4:2 Punkten nach drei Spieltagen einen durchaus gelungenen Saisonauftakt verbucht (siehe Infokasten).

Die Tecksieben ist also gewarnt, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Entsprechend konzentriert gingen die Blauhemden auch in den Trainingseinheiten zu Werke, in denen der Fokus wieder verstärkt auf der Abwehrarbeit lag. Auch im Angriff will der VfL wieder mehr auf das Tempo drücken, zumal dies bei der Niederlage gegen Vöhringen vor einer Woche eines der Mankos war. Ohne Gas zu geben, dürfte es ohnehin schwierig werden, den Söflingern beizukommen. Im Aufstiegsjahr kassierte die Oberligareserve in 22 Saisonspielen gerade einmal 465 Gegentore, was einem Schnitt von nur knapp 21 Treffern pro Spiel entspricht.

Fehlen wird auf VfL-Seite heute Jonas Hesener. Der 22-jährige Rückraumshooter nutzte die Brückentage, um Heimatbesuch in Köln zu machen. Weiterhin kritisch ist die Situation auf der Torhüterposition. Zwar ist Oli Latzel wieder fit, doch David Pisch befindet sich die nächsten Wochen im Urlaub. Somit wird, wie schon in den vergangenen Spielen, entweder Youngster Steffen Kruschina oder Oldie Uwe Hamann für den Notfall bereitstehen.jm


Vorbericht der TSG Söflingen 2

Die ERSTE: Latzel, Hamann, Pradler, Habermeier, Sadowski, Schenk, Keller, Böck, Real, Schwarzbauer, Merkle, Rudolph

 

Info zum Gegner (Quelle: Der Teckbote):

Die TSG Söflingen II kommt heute als frisch gebackener Tabellenführer in die Walter-Jacob-Halle. Am vergangenen Mittwoch entthronten die Ulmer Vorstädter den bisherigen Primus aus Reichenbach mit 27:20 und ließen dem TVR dabei nicht den Hauch einer Chance. Über die Abwehr dominierte die TSG die Partie von Anfang an und gewann nach einer kurzen Schwächephase Mitte des zweiten Spielabschnitts souverän.

Philipp Eberhardt, Trainer der Söflinger, war über das starke Auftreten seines Teams überrascht. „Die erste Halbzeit erinnerte an die vergangene Saison, als wir dem Gegner meistens überlegen waren. Wir haben in der Abwehr nichts zugelassen und den Reichenbacher Spielfluss komplett unterbunden.“

Mann des Spiels war dabei Patrick Klöffel, dem zehn Treffer für die TSG gelangen.pm