Spielbericht

Die ERTSE - Schwacher Auftritt in Vöhringen - 01.10.2018

 

Mit 28:23 hat der VfL Kirchheim sein Auswärtsspiel in der Handball-Landesliga gegen den SC Vöhringen verloren. Dabei wäre durchaus mehr drin gewesen, waren die Vöhringer personell doch stark dezimiert.


Zunächst erwischten die Blauen einen guten Start und konnten durch Thimo Böck und Julian Mikolaj mit 2:0 in Front gehen. Über 5:3 und 6:4 konnte der VfL zunächst den zwei-Tore-Vorsprung halten. Doch nach einer Auszeit der Vöhringer lief plötzlich nicht mehr viel zusammen. Innerhalb von sieben Minuten wurde so aus einem 6:4-Vorsprung ein 7:10-Rückstand. Im Angriff vergab man viele klare Möglichkeiten und lud den Gegner durch technische Fehler zu einfachen Kontertoren ein. Nach 25 Minuten lagen die Blauhemden beim 8:14 mit sechs Treffern zurück.


In dieser Phase des Spiels stand zu befürchten, dass die Kirchheimer den Anschluss völlig verlieren würden. Doch bis zur Pause blieb es bei dem Fünf-Tore-Rückstand. Bei der Kabinenansprache bestand Einigkeit: Hier war noch nichts verloren. Es galt lediglich, die einfachen Fehler abzustellen und weiterhin zu kämpfen. Entsprechend motiviert kam der VfL aus der Kabine und konnte zunächst auf 16:12 und 17:14 nach 43 Minuten verkürzen. Doch mehr war offensichtlich nicht drin. Zwar kämpften die Gäste aufopferungsvoll, doch näher als drei Treffer kam man nicht mehr heran. Wenn sich der Tecksieben die Chance bot, auf zwei Treffer zu verkürzen, wurden klare Möglichkeiten vergeben oder man verlor den Ball durch technische Fehler an den Gegner.


Folglich zog der SCV immer wieder auf fünf Treffer davon. Beim 26:22 in der 58. Minute war das Kirchheimer Schicksal endgültig besiegelt. Bis zum Schlusspfiff konnten die Gastgeber sogar noch auf 28:23 erhöhen - eine Enttäuschung für die Kirchheimer, gepaart mit einer Erkenntnis: Mit dieser Leistung kann man in der Landesliga keine Spiele gewinnen. Besonders ärgerlich dabei ist die Tatsache, dass der Gegner durch große Verletzungssorgen größtenteils mit Spielern aus der zweiten Reihe agieren musste und die Teckhandballer daraus keinen Vorteil ziehen konnten. Einzig positiv: Die Mannschaft hat sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und suchte bis zum Ende ihre Chance. Nun gilt es, Wunden zu lecken, die Leistung zu analysieren, um im nächsten Spiel zu Hause gegen die TSG Söflingen II beide Punkte einzufahren. jm

Stenogramm:

Die ERSTE: Pisch, Kruschina, Habermeier (3), Hesener (2), Böck (1), Pradler, Merkle (1), Mikolaj (6/4), Schenk (2), Schwarzbauer (4), Keller, Sadowski (2), Rudolph (2)

SC Vöringen: Mitrofan, Bauder (2), Brugger (5), Istoc, Stegmann, Jäger, Eilts, Schuler (8/3), Stetter, Jähn (2), Koßbiehl (7), Stetter, Beljic (4/1)

Vorbericht

Die ERSTE - Erstmals auswärts - 28.09.2018

 

Für die Handballer des VfL Kirchheim steht nach dem gelungenem Saisonauftakt das erste Auswärtsspiel auf dem Programm. Am Samstagabend gastiert der VfL um 19:30 Uhr beim SC Vöhringen.

Nachdem die Teckstädter ihre Saisonpremiere zu Hause gegen den Titelaspiranten TSV Bad Saulgau eindrucksvoll mit 29:24 gewinnen konnten, kommt es am zweiten Spieltag gleich zu einer weiteren schweren Aufgabe. Denn der SC Vöhringen belegte in der vergangenen Runde den fünften Tabellenplatz und zählt auch dieses Jahr wieder zu den Mannschaften die im vorderen Tabellendrittel landen wollen. Für die Spieler aus dem Ulmer Raum ist es im zweiten Spiel bereits der zweite Auftritt vor heimischem Publikum. Vor 14 Tagen hatte man gegen den TV Reichenbach mit 29:32 knapp das Nachsehen. Umso entschlossener dürfte der SC sein, seine ersten beiden Punkte einzufahren.


Für die Teckhandballer ist die Mannschaft von Trainer Gunther Kotschmar ein  unbekannter Gegner. Da diese Situation in dieser Saison durchaus öfter zum Tragen kommen wird wird, besinnt sich der VfL weiterhin auf die eigenen Stärken. Denn wie schon zum Heimauftakt wollen die Blauhemden wieder aus einer sicheren Abwehr heraus agieren. Gelingt dies von Beginn an, so ist man im Lager des VfL sicher, ist man unangenehm zu bespielen. Weiterhin gilt es auch mit Tempo seine Angriffe vorzutragen, um so auch den einen oder anderen leichteren Treffer zu erzielen.

 

Weiterhin Sorgen bereitet Trainer Engelbert Eisenbeil die Torhüterposition. Oli Latzel laboriert weiterhin an einer Knieverletzung, während David Pisch immer noch mit den Nachwehen einer Grippe zu kämpfen hat. Bei beiden wird es wohl erst kurz vor Spielbeginn klar sein, ob und wer von den beide einsatzfähig sein wird. Doch im Falle eines „worst case“ steht mit Youngster Steffen Kruschina eine Alternative parat, welche auch schon am vergangenen Wochenende bestens funktionierte. Dort gab Kruschina mit seinen 17 Jahren ein hervorragendes Landesliga-Debüt.

 

Auch wieder mit dabei sein wird Linkshänder Josua Schenk auf der Außenposition, der aus seinem Urlaubsaufenthalt zurückkehrt. Da der VfL mit vollem (Feldspieler-) Kader und ordentlich Selbstvertrauen antritt, rechnet sich die Mannschaft durchaus zählbares aus. Jeder einzelne Spieler weiß was er drauf hat und ist sich seiner Aufgaben bewusst . Besinnen sich die Spieler genau darauf, ist der erste Punktgewinn in der Fremde durchaus möglich. Jm

 

Anfahrt Sporthalle Vöhringen

 

Die ERSTE: Pisch(?), Latzel(?), Kruschina, Mikolaj, Pradler, Schenk, Hesener, Keller, Sadowski, Merkle, Schwarzbauer, Habermeier, Rudolph, Böck, Hamann, Real

 

Vorbericht vom SC Vöhringen (Quelle: Homepage SC Vöhringen):

 

Nach einem spielfreien Wochenede treten die Vöhringer Landesliga-Handballer wieder zu Hause an. Die Rot-Weißen empfangen zur gewohnten Zeit um 19.30 Uhr den VfL Kirchheim.

 

Der Aufsteiger hat bereits zwei respektable Achtungszeichen gesetzt. Im HVW-Pokal besiegte man zu Hause den stark einzuschätzenden Württembergligisten TSV Heiningen, und vor Wochenfrist glückte auch der Rundenstart wie erhofft: den TSV Bad Saulgau, in der Vorsaison noch eine Spielklasse höher beheimatet, besiegte man deutlich mit 29:24. Die Vöhringer dürfen sich also auf einen spielstarken und motivierten Aufsteiger gefasst machen.

 

Da passt es so überhaupt nicht ins Bild, dass sich die Verletzungsprobleme nicht etwa verringert, sondern noch verschärft haben. Die Trainer Gunther Kotschmar und Christoph Klingler sind momentan um ihre Aufgabe, eine einigermaßen spielfähige Truppe aufs Parkett zu schicken, wirklich nicht zu beneiden. Dennoch erwarten die beiden Übungsleiter von den Akteuren, die auflaufen können Einsatzwille, Kampf und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Ob es am Ende zu etwas Zählbarem reicht, steht in den Sternen - aber man will sich am Ende der 60 Minuten nicht vorwerfen, nicht alles gegeben zu haben.

 

Das Vöhringer Publikum ist also besonders gefragt, ihrer personell gebeutelten Mannschaft den entsprechenden Rückhalt zu geben, auch sämtliche anderen Teams am langen „Handball-Samstag“ im Sportpark freuen sich über Unter-stützung: um 12:30 bzw. 14.30 Uhr spielt die männliche D-Jugend gegen Schwabmünchen und Kissing, dann empfängt die dritte Männermannschaft um 15:30 Uhr die SG Burlafingen/Ulm, und um 17:30 Uhr misst sich die männliche B-Jugend ebenfalls mit den Gästen aus Burlafingen/Ulm.