Spielbericht

Foto: Der Teckbote, Mirko Lehnen
Foto: Der Teckbote, Mirko Lehnen

Die ERSTE - Auswärtsspiel in Biberach "vergeigt" - 28.10.2018

 

Der VfL Kirchheim verliert nach desolater Leistung verdient mit 33:26 gegen die TG Biberach, welche nach der gleichzeitigen Niederlage des TV Altenstadt nun von der Tabellenspitze grüßt.

Mit dem Fehlen von Jonas Hesener, Dominik Merkle und Robin Habermeier gingen die Kirchheimer Handballer zwar mit einem großen Handicap in die Partie, jedoch ist damit nicht zu erklären, warum die Mannschaft zu keiner Zeit Einsatz, Kampfbereitschaft und Siegeswillen zeigte. Von Anfang an ließ man die stark aufspielenden Gastgeber frei gewähren und lud diese sogar förmlich zu freien Torabschlüssen ein. Dankend nahmen die Gastgeber die Einladungen der fast schon lustlos wirkenden Kirchheimer an und zogen dem Aufsteiger Tor um Tor davon. Auch im Angriffsspiel stellte sich der VfL Kirchheim nicht besser an: Ideenlos und geprägt von technischen Fehlern sah man sich oft chancenlos gegen eine gutstehende Biberacher Abwehr. Allein dank dem einzigen Kirchheimer Lichtblick Thimo Böck und einigen Paraden von VfL-Keeper David Pisch lag man zur Halbzeit nur mit 9:13 zurück.

 

Wer nun glaubte in der zweiten Hälfte würde das große Aufbäumen der Teckstädter kommen, sah sich getäuscht. Der VfL setzte nahtlos dort an, wo man in Halbzeit eins aufgehört hatte. So konnte die TG mit einem schnellen 3:0-Lauf direkt eine Duftmarke setzen und für eine kleine Vorentscheidung sorgen. Auch die lautstarken Kirchheimer Fans, die mit allen Mitteln versuchten ihre Mannen ins Spielgeschehen zu bringen, wurden bitter enttäuscht. Sinnbildlich für den rabenschwarzen Tag der Teckhandballer war dann eine Szene in doppelter Überzahl für den VfL, in welcher  es der VfL nicht schaffte einen Torabschluss zu kreieren, sondern leichtsinnig das Spielgerät hergab und Biberachs bester Torschütze den Ball aus eigener Hälfte im verwaisten Kirchheimer Gehäuse unterbrachte.

 

Viel Zeit zum Wunden lecken bleibt dem VfL nicht, bereits am Donnerstag steht das nächste Ligaspiel in Lauterstein an. Dp

 

Bericht der TG Biberach hier


Die ERSTE: Latzel, Pisch – Pradler(1), Mikolaj(4/3), Böck(7), Rudolph(6), Keller(3), Schenk, Schwarzbauer(1), Real(2), Sadowski(1), Hamann(1/1)

Vorbericht

Foto: Der Teckbote, Carsten Riedl
Foto: Der Teckbote, Carsten Riedl

Die ERSTE - Ohne Drei nach Biberach - 26.10.2018

 

Am Samstagabend steht um 19:30Uhr das Topspiel der Landesliga an. Der Tabellenzweite, die TG Biberach, empfängt den unmittelbaren Verfolger aus Kirchheim. Der Gewinner der Partie kann sich vorerst in der Tabellenspitze festsetzen, wohingegen der Verlierer ins Mittelfeld abrutscht.

Biberach gehört für die Kirchheimer zu den vielen Unbekannten der Liga. Bekannt ist nur: Die TG hat aus ihren bisherigen sechs Spielen nur ein einziges verloren und stellt, wenn man zumindest nach den Gegentoren geht, die zweitbeste Abwehr der Liga. So kommt es dem VfL sicherlich entgegen, dass man aktuell den besten Angriff der Liga stellt und die letzten Spiele mit geballter Offensivpower für sich entscheiden konnte. Das Prunkstück der Teckhandballer, die Abwehr, spielte in den bisherigen Saisonspielen nur eine Nebenrolle. Dies soll sich am Samstag gegen die Biberacher wieder ändern.

 

Nicht nur  muss man auf Kirchheimer Seite auf den besten Torschützen Robin Habermeier verzichten, auch ist man sich im Lager der Blauen einig, dass man auf Dauer alleine mit einer guten Offensive keine Spiele gewinnen kann. So legte VfL Coach Eisenbeil unter der Woche den Fokus verstärkt wieder auf die Abwehrarbeit. „Schaffen wir es, so eine Abwehr wie in der zweiten Halbzeit gegen Deizisau zu spielen, haben wir gute Chancen etwas zählbares aus Biberach mitzunehmen“ ist sich Eisenbeil sicher. Ein weiterer Baustein zu Stabilisierung der Abwehr wird das etatmäßige Torwartduo Pisch/Latzel stellen, die erstmalig die Saison ein Spiel zusammen bestreiten werden.


Neben Habermeier fehlen Trainer Engelbert Eisenbeil auch Dominik Merkle (Urlaub) sowie Jonas Hesener, dem ein entzündeter Weisheitszahn einen Strich durch die Rechnung macht. So muss der VfL auf die Hälfte seiner Rückraumschützen verzichten. Mit dabei sein wird hingegen Roman Keller, der nach der Geburt seiner zweiten Tochter wieder das Handballtrikot übertsreift. Dp

 

Vorbericht der TG Biberach hier


Die ERSTE: Latzel, Pisch – Pradler, Mikolaj, Böck, Rudolph, Keller, Schenk, Schwarzbauer, Real, Sadowski, Hamann