Spielbericht

Foto: Der Teckbote, Markus Brändli
Foto: Der Teckbote, Markus Brändli

Die ERSTE - Herbe Klatsche in Bettringen - 17.02.2019

 

Die Landesligahandballer des VfL Kirchheim haben den Sprung auf Tabellenplatz vier verpasst. Bei Mitaufsteiger SG Bettringen kassierten die Kirchheimer beim 20:37 die achte Auswärtsniederlage im neunten Spiel. Nach der bis dato wohl schlechtesten Saisonleistung steht der VfL auf Platz sieben.


Während mit Martin Rudolph, Thimo Böck und Tim Hamann bereits drei Spieler für die Partie im Schwäbisch Gmünder Stadtteil ausfielen, musste sich kurz vor Spielbeginn mit Peter Sadowski ein weiterer Akteur krankheitsbedingt abmelden. Damit haben die Blauhemden bereits seit Wochen mit ständigen personellen Engpässen zu kämpfen. Dies macht sich vor allem durch fehlende Alternativen im Angriff bemerkbar. Doch zunächst konnte die Tecksieben die Partie bis zum 3:4 nach neun Minuten noch offen gestalten. Danach setzten sich die Gastgeber langsam aber sicher ab. Nach 18 Minuten führte die SG mit 8:3. Bereits zu diesem Zeitpunkt merkte man den Kirchheimer an, dass im Angriff die Durchschlagskraft fehlte.


Hinzu kamen einige unkonzentrierte Abschlüsse sowie viele leichte Ballverluste. Zwar konnte man beim 6:9 nochmals verkürzen, doch im Anschluss lief nichts mehr zusammen. Vier Minuten vor der Halbzeitpause führte Bettringen bereits wieder mit 13:8. In den restlichen Minuten bis zur Pause kam es bei den Blauen dann zu einem kollektiven Blackout. Innerhalb von nur vier Minuten kassierte die Tecktruppe fünf Treffer in Folge und war somit beim Halbzeitstand von 18:8 schon aussichtslos im Hintertreffen. 13 Fehlwürfe und 13 technische Fehler waren die bitteren Zahlen einer völlig verkorksten ersten Hälfte. Hinzu kam, dass beide Torhüter an diesem gebrauchten Tag kaum etwas zu fassen bekamen.


Im zweiten Abschnitt ging es dann eigentlich nur noch um Schadensbegrenzung, doch die wollte auch nicht gelingen. Über 20:10 führte die SGB nach 40 Minuten bereits mit 25:13 - egal was der VfL versuchte, es sollte einfach nicht zu mehr reichen. Während der Tabellenvierte weiter munter nach Belieben traf, brachten die Teckstädter im Angriff kaum ein Bein auf den Boden. Einzig Youngster Michel Hamann wusste seine Einsatzzeit zu nutzen. Der 18-jährige Rückraumspieler konnte als Einziger mit gelungenen Aktionen auf sich aufmerksam machen. Bis zum Ende der Partie schraubten die Bettringer das Ergebnis mit 37:20 noch ordentlich in die Höhe.jm

 

Hier geht's zum Bericht der SG Bettringen


SG Bettringen: Schneider (4), Mayer (2), Folter (3), Kohler (2), Breunig (3), Leibner, Eberle (1), Weber, Spindler (7), Rott (6/1), Stelzer (1), Krauß (4/1), Brucker, Schwenk (4)
Die ERSTE: Latzel, Hsu, M. Hamann (3), L. Hamann, Habermeier (6), Merkle (2), Mikolaj (3/2), Schenk (1), Schwarzbauer, Keller (1), Real (4)

Vorbericht

Foto: Der Teckbote, Genio Silviani
Foto: Der Teckbote, Genio Silviani

Die ERSTE - Nächster Anlauf für zweiten Auswärtssieg - 15.02.2019

 

Für die Landesliga-Handballer des VfL Kirchheim steht am morgigen Sonntagabend (18 Uhr) ein schwieriges Auswärtsspiel auf dem Programm. Die Mannschaft von Trainer Engelbert Eisenbeil gastiert in der Uhlandhalle bei Mitaufsteiger SG Bettringen.

Die Tabellenkonstellation ist vielversprechend: Mit einem Sieg könnte die Tecksieben den Gegner aus Bettringen überholen und auf Rang vier vorstoßen. Doch das gelingt nur, wenn die Kirchheimer am Sonntag ihr großes Manko ablegen - die Auswärtsschwäche (bisher erst ein Sieg). Die Vorzeichen dafür stehen jedenfalls nicht so schlecht, denn die Gastgeber befinden sich momentan in einem Formtief und warten seit fünf Partien auf ein Erfolgserlebnis.


Im Lager der „Blauen“ wird eine deutliche Steigerung gegenüber dem Heimspiel gegen Ravensburg angestrebt. Zwar gewann der VfL am vergangenen Samstag gegen das Tabellenschlusslicht, die Leistung war jedoch alles andere als überzeugend.


Was sich ähnlich wie die Auswärtsschwäche wie ein roter Faden durch die Saison zieht, sind die Personalsorgen des VfL. Sowohl für Tim Hamann (Gehirnerschütterung) als auch für Thimo Böck (Trainingsrückstand) kommt ein Einsatz am morgigen Sonntag zu früh. Am schwersten wiegt jedoch der Ausfall von Martin Rudolph. Der Rückraumspieler befindet sich geschäftlich in Dresden.


Die Erinnerungen an Bettringen sind aufseiten der Kirchheimer zwiegespalten. Im Hinspiel gewann der VfL nach einem kampfbetonten Spiel mit 34:30. Nicht ganz so rosig verlief es vor zwei Jahren: In der Saison 2015/16, als die Teckstädter in der Bezirksliga den zweiten Platz belegten, ging es in die Aufstiegsrelegation. Gegner in der ersten Runde war Bettringen. Nachdem der VfL das Hinspiel noch knapp mit 25:23 gewonnen hatte, verlor man auswärts klar mit 25:35. Somit war bereits nach der ersten Runde Schluss, während der Gegner am Ende den Aufstieg feierte.jm

Die ERSTE: Latzel, Hsu, Mikolaj, Keller, Merkle, Sadowski, Real, M. Hamann, L. Hamann, Habermeier, Schenk, Schwarzbauer